Gymnasium Dreikönigschule Dresden

Gymnasium mit naturwissenschaftlichem, gesellschaftswissenschaftlichem und künstlerischem Profil

29.03.2019: Der Beginn der Fahrt war nichts für Frühaufsteher, denn Treff war um 6.45 Uhr am Bahnhof-Neustadt.
Darauf folgte eine gemütliche Fahrt im Bus und wir kamen gegen 9.40 Uhr in Berlin an.

Unsere erste Station war das Museum der Illusionen und der Name hielt, was er versprach. Zahlreiche optische Täuschungen, wo man dachte, „ist doch logisch“, bei denen wir aber auch in unbegreifliches Staunen gerieten, waren zu erleben. So entdeckten wir z.B. ein Bild, welches sich aus vielen winzigen zusammensetzte und was scheinbar keinen genaueren Sinn ergab, aus der Distanz betrachtet jedoch als gesamtes ein Porträt von Albert Einstein darstellte.

Das Highlight der Ausstellung war allerdings ein Tunnel gewesen, welcher einem vortäuschte, dass du dich drehst, wenn du durch ihn hindurchgehst. Die nächste Station folgte nach einer kurzen Pause: das Historische Museum. Wir besuchten dort ein Geschichts-Lab, in dessen Ausstellung wir uns mit dem Thema Demokratie beschäftigten. Wir wurden in kleinere Gruppen eingeteilt und informierten uns durch die Ausstellung über verschiedene Unterthemen der Demokratie, wie z.B. Freiheit oder Gerechtigkeit. Am Ende stellte jede Gruppe ihre Ergebnisse zum bearbeiteten Thema mittels einer kleinen Präsentation vor. Es kam zum gemeinsamen Gedankenaustausch, in dem jeder Einzelne von uns seinen Standpunkt vertreten konnte. Letztlich hatten wir nicht genügend Zeit, um uns auch mit den anderen Bereichen der Ausstellung intensiv zu beschäftigen. Zwei Stunden vergehen eben manchmal schneller, als man annehmen mag.

Hoch hinaus ging es auf der letzten Station unseres Exkursionstages: der Besuch der Kuppel des Berliner Reichstags. Nach einem kleinen Spaziergang vom Historischen Museum über die Straße Unter den Linden, durchs Brandenburger Tor, hin zum Reichstagsgebäude warteten wir geduldig am Einlass. Ja, und bei solch einem bedeutenden Gebäude verwundert es nicht, dass die Besucher sich einer Sicherheitskontrolle unterziehen müssen, ehe sie das ehrwürdige Gebäude betreten dürfen. Also wurde unser Gepäck durchleuchtet und wir letztlich auch. Das war schon ein komisches Gefühl so unter den Augen der vielen Wachleute. Dann durften wir schließlich mit einem Fahrstuhl nach oben aufs Dach fahren. Hier bot sich uns eine fantastische Aussicht - leider nur im Punkt der Sichtweite, denn das Bild, was sich uns zeigte, war ein von Baustellen übersätes Berlin. Also spielten wir spontan ein lustiges Spiel: „Wie viele Kräne entdeckst du?“ Bei 30 hörten wir auf zu zählen.

Dennoch war der Blick in den Himmel von ganz oben in der Kuppel und von da z.B. über das Brandenburger Tor sehr schön. Wer Lust und Interesse verspürte konnte sich am Grund der Kuppel noch über geschichtliche Aspekte zum Deutschen Bundestag informieren. Der Ausflug wurde mit einem gemeinsamen Klassenfoto beschlossen und unser Bus stand bereit für eine gemütliche Rückfahrt nach Dresden.
Dieser Tag voll schöner und interessanter Erlebnisse war dann auch leider schon bald zu Ende (nur nicht führ Herrn Neumann, denn der musste noch zum Tanztraining gehen). Wir bedanken uns bei allen Betreuern, die uns auf dieser Exkursion begleitet haben, besonders bei Frau Grünberger für ihre tolle Organisation.

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