Exkursion nach Göttingen

Heute, am 03.02.2020 fuhren wir, die NaWi- Schüler der Klasse 8 nach Göttingen. Die lange und in NaWi erste Zugfahrt war erlebnisreich und voller Spielfreude. Durch den Regen hatten wir aus dem Zug eine wunderbare Sicht auf einen Regenbogen.

Wir saßen sechs Stunden im Zug und vertraten uns demnach am Abend in der Stadt Göttingen noch die Füße. Durch die gut vorbereitete Stadtralley lernten wir Göttingen noch ein bisschen besser kennen. Danach aßen wir um 18:30 Uhr unser wohlverdientes und leckeres Abendessen. Anschließend teilte sich die Gruppe und während die einen im Zimmer Karten spielten, veranstalteten die anderen ein Tischtennis- und Tischkickerduell. 20 Uhr besprachen wir den Ablauf der nächsten Tage.

Nun können wir noch ein bisschen ausspannen und unsere Kräfte für den nächsten und spannenden Tag im DLR sammeln.


Der zweite Tag der NaWi- Fahrt war erlebnisreich und voller Experimentierfreude.

Nach der Ankunft im DLR bekamen wir eine kurze Sicherheitseinweisung und ein paar erste Eindrücke vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Dann teilten wir uns in drei Gruppen und begannen ohne große Umwege zu experimentieren.
Unsere Gruppe durfte zuerst mit dem modularen Windkanal forschen indem wir den Aufbau am verkleinerten Modell erklärt bekamen und verschiedene Formen oder Fahrzeuge in den Windkanal hielten.
Man sah die Verwirbelungen besonders gut ,da Nebel die Strömung sichtbar machte. Die nächste Station für unsere Gruppe war die Tornadoentstehung, die auch für die Luftfahrtsicherheit wichtig ist. Sehr ähnlich zu dem Tornado ist die Nebelhose, die wir selbst erzeugen konnten.

Anschließend zeigte man uns einen kleinen künstlich hergestellten Tonado, an dem wir Aufbau und Enstehung erklärt bekamen. Das Highlight an diesem Tag für uns war, dass wir in einem Schutzraum eine Tornadosimulation durchlaufen durften. Das letzte Experiment war die Äolsharfe, die uns die Tonentstehung bei angeströmten Saiten veranschaulichte.

Nun aßen wir 12:30 in der Kantine vom DLR Mittag, welches uns überragend gut schmeckte. Frisch gestärkt ging es nun in die Raketenwerkstatt. Nach langem Tüfteln enstanden außergewöhnliche und schöne Raketen. Da wir den Raketenstart Morgen durchführen, freuen wir uns auf den nächsten Tag. Anschließend waren wir noch zwei Stunden im Schwimmbad, die einige zum Wettrutschen und andere zum Ausspannen nutzten.

Die Freizeit bis zum Abendbrot bummelten wir noch durch die Stadt. Glücklicherweise ist die Jugendherberge nicht stark belegt, so dass wir Ruhe und ausgezeichnetes Essen geniessen. Wir freuen uns schon auf den zweiten Tag im DLR...


Den zweiten Tag im DLR verbrachten wir vormittags auch wieder in Gruppen mit gleichen Experimenten, jedoch in unterschiedlicher Reihenfolge. Nach einer Präsen-tation der DLR Schwerpunkte Luftfahrt und Verkehr begannen wir unsere Erfahrun-gen zur Frage „Warum fliegt ein Flugzeug?“ im Schulungswindkanal.

Am Modell einer Tragfläche konnten wir Auftrieb und Druckunterschiede selbst spüren und sichtbar machen. Der folgende Versuch war für uns besonders wichtig, weil er zugleich Thema unserer Facharbeit werden soll. Am Experimentierplatz Hubschrauber konnten wir nach der theoretischen Einfürung eigene Messungen zur Auftriebskraft eines Modell auf einer Waage machen. Dabei haben wir den Rotor mit einer Stroboskop Kamera vermessen. Im letzten Versuch lernten wir die Grundlagen der Schwingungen und Wellen für die Schallortung anhand zweier Mikrophone anzuwenden. Nach dem Essen ging es wieder in die Werkstatt - diesmal zum Bau eines eigenen Segelflugzeuges. Und dann war es endlich soweit... nun ging es zum Raketenstartplatz, wo wir die Konstruktionen vom Vortag mit viel Spass testen konnten.

Geschützt von einem Fussballtor starteten unsere Raketen von der Luftpumpenrampe mit Wasserstrahlantrieb. Für unseren Weitflug- Wettbewerb wechselten wir noch zur Segelflug- Rampe. So verging die Zeit bis zum Abschluss schnell. Alle bekamen eine Teilnehmerurkunde und einige die Gewinnerprämien.

Außerdem bekamen wir auch noch die Ergebnisse aus der Einzelarbeit am 3D Drucker zu Gesicht. Nun beendeten wir noch die Stadt- Rallye und versorgten uns mit Proviant für die morgige Rückreise. Den Abend verbringen wir gemeinsam mit Spielen.