Gymnasium Dreikönigschule Dresden

Mitten in der Dresdner Neustadt - mitten im Leben

„Life goin' nowhere, somebody help me, yeah
I'm stayin' alive“ –

das ist eines vieler Lieder, in dessen Takt die Herzdruckmassage durchgeführt wird. Wie genau diese und andere Erste-Hilfe- Maßnahmen angewendet werden, durften wir in einem DRK-Kurs ausprobieren. Im Rahmen der Projektwoche des Naturwissenschaftlichen Profils Klasse 10 hat uns am Montag eine Rettungssanitäterin besucht. In einem mehrstündigen Programm haben wir die Grundlagen der Ersthilfe erlernt und sind nun ausgebildete Ersthelfer.

Zuerst beschäftigten wir uns mit den Verletzungen ansprechbarer Personen. Welche Seite der Rettungsdecke soll oben liegen? Wo stellt man das Warndreieck auf? Wann gibt man den Notruf ab? Welche Verbandsmaterialien sind steril? Nachdem wir diese und andere Fragen geklärt hatten, ging es an das Praktische. Wir simulierten Unfälle und übten gegenseitig das Anlegen von Verbänden.

Kurz darauf erlernten wir auch die Betreuung bewusstloser Menschen. Die allererste Frage, die es zu dabei zu klären galt: „Atmet die Person noch?“ Während wir die stabile Seitenlage (bei regelmäßiger Atmung) an unseren Mitschülern probierten, übten wir Herzdruckmassage und Beatmung (bei fehlender Atmung) an Puppe Anne.

Nach der Mittagspause erarbeiteten wir konkrete Krankheitsbilder: von Sonnenstich über Unterkühlung bis hin zu Schlaganfällen. Zum Schluss legten wir uns gegenseitig Druckverbände an, arbeiteten mit einem Übungsdefibrillator und stellten einen Motorradunfall nach.
Mit vielen anschaulichen Versuchen und Geschichten aus eigener Erfahrung brachte die Mitarbeiterin vom DRK uns die Erste-Hilfe nahe.
Dank des Kurses gibt es nun hoffentlich 16 potenzielle Helfer mehr.

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