Besuch der Festung Königstein

Und wieder ging ein Austausch mit französischen Schülern und ihren Lehrern aus Tours zu Ende. Jeder von uns blickt auf neun erlebnisreiche Tage zurück.

Unsere französischen Gäste starteten Samstagabend um 21:00 Uhr und kamen am Sonntag 11:15 Uhr in Dresden an.
Am Montag begann das Programm unter dem Motto „Schlösserland Sachsen“. Wir trafen uns 9:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück in der Schule. Nachmittags ging es dann zum Badespaß ins Elbamare. Eine Stadtführung zum Thema „Historisches Zentrum“ zeigte unseren Gästen am Dienstag die Dresdner Altstadt. Sie erhielten durch die Besichtigung von historischen Gebäuden wie der Frauenkirche und dem Zwinger Einblick in die interessante Geschichte Dresdens.

In unserer Freizeit gingen wir gemeinsam in die Altstadt, um Souvenirs zu kaufen, wir schlenderten durch das Zentrum oder trafen uns mit Freunden, um Eis zu essen. Der Mittwoch wurde für die französischen Austauschschüler zu einem besonderen Erlebnis. Sie besuchten unseren Unterricht und bekamen einen Eindruck von unserem Schulsystem. Nachmittags besichtigten wir verschiedene Ausstellungen im Hygienemuseum.

Einer der Höhepunkte unserer Projektwoche war die Wanderung zur Festung Königsstein. Trotz schlechtem Wetter war der Aufenthalt auf der Burg, eine der größten Bergfestungen Europas, und die Besichtigung der Ausstellung und des Weinkellers eine tolle Erfahrung.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von „Dresden im Baroque – Mitten im Damals“. Wir fuhren mittels Virtual-Reality-Brillen durch das barocke Dresden vor 300 Jahren. Wir bekamen das Gefühl, auf einmal ins 18. Jahrhundert, der Zeit August des Starken, zurück katapultiert zu werden.

Am Wochenende unternahm jede Gastfamilie Dinge wie Wanderungen in der Sächsischen Schweiz, Berlinbesuche oder Besichtigungen der Kuppel von der Frauenkirche.
Der Ausflug zu den drei Elbschlössern war eine weitere Unternehmung zu unserem Projektthema „Schlösserland Sachsen“. Der sich anschließende Tanzunterricht beendete den Austausch. Mit der Einstellung, einen Barocktanz zu lernen, fuhren wir mit der Bahnlinie 4 zur Gottleubaer Straße. Bei der Tanzschule Weise angekommen tanzten wir zuerst einen altertümlichen Renaissance-Tanz, um uns dann modern im 21. Jahrhundert zu bedienen: Jumpstyle.

Am Montag um 21:00 Uhr fuhr der Bus nach Tours ab.
Durch diese neun gemeinsamen Tage bekamen wir ein viel besseres Gefühl für die französische Sprache. Es war eine wunderbare Zeit und viele von uns werden ihre Austauschpartner bald wieder besuchen. Es ist interessant, andere Kulturen, Speisen und Lebensweisen kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen.

Wir raten jedem, der die Möglichkeit hat, an einem Austausch teilzunehmen, diese Chance zu ergreifen!
Es ist eine super Erfahrung.