Gymnasium Dreikönigschule Dresden

Gymnasium mit naturwissenschaftlichem, gesellschaftswissenschaftlichem und künstlerischem Profil

Das Weihnachtskonzert der DKS in der Dreikönigskirche

Alle Jahre wieder werden vor Weihnachten die To-Do-Listen länger und im Kalender häufen sich Termine. Einer leuchtet verheißungsvoll heraus: das Weihnachtskonzert der DKS in der Dreikönigskirche.

Schon von weitem sichtbar drängt sich an diesem 19.Dezember ein Strom von Menschen durch das Kirchenportal. Draußen der Weihnachtsmarkt, die allbekannten Weihnachtslieder, meist in Schlagerversion, dudeln im Hintergrund zu Glühwein und Bratwurst.
Drinnen der ehrwürdige Kirchenraum, der binnen kurzem bis auf den letzten Platz gefüllt ist.
Wer keinen Platz mehr auf den Kirchenbänken findet, macht es sich auf den Stufen der Emporen bequem (mehr oder minder) und genießt die Draufsicht oder nimmt mit einem Stehplatz am Rand vorlieb.

Dann ertönen die Klänge von Orgel und Posaune und eröffnen feierlich das Programm.

Und wann, wenn nicht Weihnachten, sollte jedermann (wenigstens einmal im Jahr) singen, deshalb folgt „Mach hoch die Tür, die Tor macht weit“ und für die weniger textsicheren unter den Zuhörern gibt es den Text im Programm.

Das Orchester, diesmal unter neuer Leitung von Herrn Andersson, intoniert drei Weihnachtslieder und zeigt mit dem dritten („He’s a pirate“) auch gleich etwas, das sich im Programm fortsetzen soll: dass zu Weihnachten nicht nur unsere traditionellen deutschen Weihnachtslieder gehören.
Auch das Gedicht „Der kleine Schlauberger“, vorgetragen von Max Bodechtel, dürften die wenigsten als Weihnachtsgedicht gekannt haben.

Mit microcolor wird es bunt vor dem Altar, so vielfarbig wie die T-Shirts der Sänger und Sängerinnen ist auch die Auswahl der Titel, selbst ein russisches Weihnachtslied ist dabei. Und die „Kleinen“ beweisen eindrucksvoll, was sie in diesem Jahr unter der Leitung von Frau Berg und Herrn Förster gelernt haben (für die Fünftklässler ist es das erste Jahr im Chor!).

Eine Gruppe von vier Schüler*innen hat sich unter der Leitung von Frau Lüdeking etwas Eigenes einfallen lassen und Szenentexte geschrieben, die den Gedanken von Weihnachten ins Heutige übertragen. Da spielen dann auch der Klimawandel und die Unterschiede zwischen Arm und Reich eine große Rolle.

Ehe der Jugendchor multicolor den großen letzten Teil des Konzertes übernahm, brachte die Improvisations-AG (Leitung: Herr Koch) und die Schulband (Leitung: Herr Kypke) etwas für diejenigen, für die es Weihnachten durchaus auch etwas rockiger sein darf,- wie immer überzeugend!

Dann kam multicolor und zeigte eindrucksvoll, dass Weihnachten in aller Welt ein Fest ist, zu dem Weihnachtslieder gehören, die sehr unterschiedlich klingen. Und wie in jedem Jahr überraschten Frau Berg und Herr Förster mit einer Auswahl von überwiegend noch nie gehörten Weihnachtsliedern in verschiedenen Sprachen,- dazwischen ein Gedicht von Christian Morgenstern, vorgetragen von Aleesha Mazhar.

Zum Schluss durften die Kleinen mit den Großen singen und auch das Publikum hatte mit „Vom Himmel hoch“ noch einmal Gelegenheit dazu.

Nach knapp zwei Stunden verließ man die Kirche mit dem schönen Gefühl, dass Weihnachten mehr ist als das Abarbeiten von To-do-Listen.
Alle Jahre wieder, und doch immer neu und überraschend, hatten die Mitwirkenden dieses eindrucksvollen Konzerts es geschafft, nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen der zahlreichen Zuhörer*innen zu erreichen.

Ganz vielen Dank an alle, die mit soviel Begeisterung und Können zu diesem beeindruckenden Abend beigetragen haben!

Fotos: Neumann, Ralf

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