Unsere Profilfahrt nach Weimar startete am Montag, den 02.02.2026, gegen 9 Uhr am Bahnhof Neustadt.
Von da aus fuhren wir mit Umsteigen in Leipzig und Weißenfels nach Weimar, wo wir gegen 13 Uhr ankamen.
Vom Bahnhof gingen wir direkt zum Bauhausmuseum, wo wir unsere Sachen abstellen konnten. Dort begannen wir mit einer Spannenden Führung durch die Ausstellungen, bei der vieles über Materialien, Möbel, Architektur und Stadtplanung lernten.
Es gab auch viele Praktische Aufgaben, zum Beispiel konnte man in Gruppen aus verschiedenen Einzelteilen seine Traumstadt erstellen. Nach dem wir gegen Nachmittag fertig waren, liefen wir durch die eingeschneite Landschaft zu unserem Hostel, welches große und moderne Zimmer hatte, in denen wir uns sofort wohlfühlten.
Nach dem Abenessen im Hostel spielten wir gemeinsam Spiele wie Werwolf und erholten uns von dem schönen, aber auch anstrengendem Tag.
Joscha Tlusty
Unser Abfahrtstag begann um 8:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück.
Noch etwas verschlafen, aber gespannt auf das Programm, stärkten wir uns erst einmal für den Tag. Danach hieß es: Koffer packen, Zimmer kontrollieren und alles für die Abreise vorbereiten.
Gegen 9:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Museum Neues Weimar. Dort starteten wir mit einem Rundgang durch die Ausstellung. Währenddessen bekamen wir kleine kreative Aufgaben, die uns dazu anregen sollten, genauer hinzusehen.
Eine Aufgabe bestand darin, das Gesicht unseres Gegenübers zu zeichnen und zwar in nur einer einzigen, durchgehenden Linie. Ohne den Stift abzusetzen mussten wir versuchen, die wichtigsten Gesichtszüge festzuhalten. Das war schwieriger als gedacht und führte zu vielen interessanten und teilweise auch lustigen Ergebnissen.
Außerdem beschäftigten wir uns mit den besonderen Mustern, die ein Designer in seine Möbelstücke integriert hatte. Dabei ging es darum, eine besondere Linie möglichst genau zu beobachten und sie mit einem Draht nachzuempfinden.
Im anschließenden Workshop arbeiteten wir in Gruppen weiter. Unsere Aufgabe war es, ein Schreibtischutensil, zum Beispiel einen Organizer, zu gestalten. Die zuvor angefertigte Drahtform sollte dabei in das Objekt integriert werden. So entstanden ganz unterschiedliche und kreative Ergebnisse. Zusätzlich gestaltete jede Gruppe noch eine passende Postkarte zu ihrem Produkt.
Am Ende stellten wir unsere Arbeiten vor und werteten gemeinsam aus, welche Ideen besonders gut funktioniert hatten und was wir beim nächsten Mal vielleicht anders machen würden. Es war spannend zu sehen, wie vielfältig die Ergebnisse trotz gleicher Aufgabenstellung waren.
Wir gingen zum Bahnhof. Dort versorgten wir uns selbst mit Essen für die Heimreise.
Die Rückfahrt verlief nicht ganz ohne Aufregung: Wir mussten mehrmals umsteigen und einmal sogar zum nächsten Zug rennen. Zum Glück hat alles geklappt.
Gegen 18:30 Uhr kamen wir schließlich am Bahnhof Dresden-Neustadt an. Müde, aber mit vielen kreativen Eindrücken und neuen Erfahrungen im Gepäck, endete damit unsere Profilfahrt
Inga Offenberg




Donnerstag





