Exkursion in das DLR_School_Lab TU Dresden
Nach einer freundlichen Begrüßung ging es mit einem spannenden Video über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt los.
Anschließend hatten wir vier Experimente zur Auswahl. Die Themen waren 3D-Druck, Wasserstoff, Farbstoffsolarzellen und organische LED.
Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe beschäftigte sich mit zwei Themen inklusive Experiment.
Unsere Gruppe wählte den 3D-Druck als erstes Thema. Das Ziel war einen funktionsfähigen Klemmbaustein zu drucken.
Wir lernten dabei nicht nur, wie man ein Objekt am PC modelliert, sondern konnten live zusehen, wie der Drucker Schicht für Schicht das Material auftrug. Besonders faszinierend war die Präzision. Am Ende passte unser gedrucktes Exemplar tatsächlich perfekt auf die originalen Steine.
Nach dem 3D-Druck wählten wir das Thema Wasserstoff. In verschiedenen Experimenten gingen wir der Frage nach: Wie lässt sich Wasserstoff gewinnen und wie nutzen wir seine Energie? Dazu führten wir eine Elektrolyse durch, dabei wurde Wasser in seine Bestandteile aufgespalten.
Der entstandene Wasserstoff wurde mittels einer Knallgasprobe nachgewiesen.
Die Exkursion war eine großartige Abwechslung zum Schulalltag. Ein großes Dankeschön an das Team der DLR_School_Lab TU Dresden!
Erste-Hilfe-Kurs
Am ersten Tag haben wir den Unterschied von Katastrophenschutz und Zivilschutz besprochen, daraufhin durften wir praktisch die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage üben.
Der Unterricht war insgesamt mit kreativen Aufgaben gestaltet, wodurch es auch nicht langweilig wurde.
Am zweiten Tag ging es um Wunden und Unfälle im Verkehr. Wir schauten uns den Erste-Hilfe-Kasten an und übten die Hilfe an einem simulierten Motorradunfall.
Wir lernten, welche Symptome eine bestimmte Krankheit anzeigen und wie man verschiedene Wunden, zum Beispiel eine Wunde mit Fremdkörper, versorgt.
Am Ende wurden wir mit einem offiziellen Erste-Hilfe-Zertifikat ausgezeichnet.
Insgesamt war es sehr lehrreich und interessant gestaltet.
Labortag: Grundlagen der Genetik
Am vierten Tag unserer Profilwoche, dem 05.02.2026, waren wir im Gläsernen Labor des Deutschen Hygiene-Museums.
Dort angekommen, haben wir uns mit Schutzbekleidung ausgerüstet und zunächst interaktiv mit einer Mitarbeiterin des Labors den Aufbau von Tier-, Pflanzen- und Pilzzellen wiederholt. Das so aufgefrischte Wissen konnte dann in der Praxis angewandt werden. Dafür hat jeder ein Abstrichpräparat von der eigenen Mundschleimhaut angefertigt. Mit Hilfe von einem 400-fach vergrößerndem Mikroskop konnten die mit Methylenblau eingefärbten Zellkerne betrachtet und zwei Zellen zeichnerisch auf Papier gebracht werden.
In dem zweiten durchgeführten Experiment sind wir näher auf das sich im Zellkern befindliche Erbgut eingegangen. Dazu wurden Zwiebeln in grobe Würfel geschnitten und zusammen mit Wasser, Spülmittel und Kochsalz kurz mit einem Stabmixer püriert. Während das prägnant riechende Gemisch eine halbe Stunde bei 60 °C erwärmt wurde, haben wir uns mit der Theorie hinter dem Versuch auseinandergesetzt.
So haben wir erfahren, wie der Aufbau der DNA genutzt werden kann, um das Erbgut der Zwiebel in einzelnen Schritten zu extrahieren.
Hinterher konnte der Zwiebelsud filtriert und das Filtrat in Reagenzgläser abgefüllt werden. Als dazu gekühltes Ethanol hinzugegeben wurde, konnte man zwischen dem Zwiebelsud und der sich darüber befindenden Alkoholschicht einen milchigen Ring erkennen.
Diese Zwischenschicht, die sich abgesetzte DNA, wurde mit einer Pipette entnommen und final in Eppendorf Tubes, auch „Eppis“ genannt, zentrifugiert.
Nach dem Abgießen der überschüssigen Flüssigkeit, durfte jeder von uns das nun sichtbare Zwiebel-Pellet in einem Eppi mitnehmen.




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