Am Morgen des 30.03.2026 sind wir am Neustädter Bahnhof gestartet und zehn Stunden später an der Jugendherberge in Niederbronn-les-Bains im Elsass angekommen.
Dort warteten bereits die französischen Schüler auf uns. Gemeinsam spielten wir ein paar Spiele, um uns kennenzulernen.
Dann bezogen wir unsere Zimmer und schlossen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ab.
Am nächsten Morgen bereiteten wir den Besuch auf dem nebenan liegenden Soldatenfriedhof mit einer Vokabelübung vor.
Wir lernten Wörter wie Frieden, Krieg, Friedhof oder Freundschaft auf Französisch und die Franzosen auf Deutsch.
Anschließend erzählte eine Mitarbeiterin des Bundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge uns die Geschichte des Elsass und ihrer eigenen elsässischen Familie.
Danach führte sie uns über den Friedhof. Hier liegen deutsche Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Wir sahen uns einige Gräber genauer an und erfuhren etwas über das Schicksal der dort begrabenen Menschen. Am Nachmittag spielten wir gemeinsam mit den Franzosen in gemischten Gruppen Teamspiele, unter anderem an einem nahe gelegenen See. Bei diesen Spielen ging es vor allem um Kommunikation.
Am Mittwoch fuhren wir nach Freiburg. Dort bekamen wir zunächst eine Führung durch das grüne Viertel Vauban, das in einem ehemaligen Kasernengelände liegt. Nach dem Mittagessen in einem Park erkundeten wir in einer Stadtrallye die historische Altstadt. Dabei sahen wir den Freiburger Münster, das Rathaus und die Universität. Danach hatten wir noch Zeit, die Stadt selbständig zu erkunden.
Straßburg stand am Donnerstag auf dem Programm. Um ins Europaparlament zu gelangen, mussten wir eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen durchlaufen. Wir bekamen eine Führung, in der wir etwas über die Arbeit des Parlaments erfuhren und besichtigten den Plenarsaal, der gerade renoviert wurde. Im schönen Park de l’Orangerie, in dem viele Blumen blühten haben wir eine Pause gemacht. Hier nisten viele Störche. Danach besuchten wir das Museum Tomi Ungerer, einem Grafiker, Schriftsteller und Illustrator. In der darauffolgenden Freizeit konnten wir die Kathedrale Notre Dame und das Viertel La Petite France mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern anschauen.
Am Freitag verabschiedeten wir uns nach einem gemeinsamen Frühstück und fuhren zurück nach Dresden. Es war eine tolle Reise. Wir haben viel gesehen und erlebt und auch ein bisschen französisch gelernt:
Merci beaucoup pour cette merveilleuse expérience!
Bilder: J. Berhorst, S. Ritter





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