Gymnasium Dreikönigschule Dresden

mitten in der Dresdner Neustadt ❀ Denken - Kommunizieren - Selbstverantwortlich handeln

Frühjahr 2016/2017

Ein Mädchen, seit dem gewaltsamen Tod ihres Vaters in einem Alptraum aus Angst, Versagen und Verlust verloren, kämpft sich durch ihr Leben. In der Schule ist sie allein, ihre Mutter trinkt sich durch die Tage und Nächte und mit ihrem Freund kann sie (noch) nicht reden. Den Menschen, denen sie auf der Straße oder im Supermarkt begegnet, geht es auch nicht viel besser. Oder doch? Zum Beispiel dem Kassierer, der schonungslos den Finger in die Wunde seiner Kunden bohrt? Vielleicht dem Dieb, der einfach ein Päckchen Tabak geklaut hat, um rauchen zu können? Dem Trinker, der Bettlerin?

Im kulturellen Leben unserer Schule passieren immer wieder spannende Dinge:
In den „Niederungen“ des Alltags fühlt es sich bisweilen so an, als ob ein bestimmtes Ereignis in unserem Kulturleben, zum Beispiel ein Chorkonzert oder ein Theaterstück, so unvergleichlich war, dass es kaum möglich erscheint, einige Monate später etwas erleben zu dürfen, was ebenso mitreißend, überraschend und beeindruckend ist...

Wieder einmal ist es geschehen!

Gehen ... Bleiben... Minidramen des Grundkurses Darstellendes Spiel Klasse 12

„Verwicklungen“
Was haben Pinguine mit uns zu tun? Sind sie uns ähnlicher als wir glauben? Diese Fragen erörtert die Professorin in ihrer Vorlesung und demonstriert dies sehr anschaulich anhand eines „Live Streams“ Dabei stellt sie fest, dass das Verhalten der Menschen z. B. in einem Verkehrsstau, dem der Pinguine entspricht, die immer wieder darauf bedacht sind, ganz nah beieinander zu bleiben: bewegt sich einer, bewegen sich alle, wird man abgedrängt, so schiebt man sich ganz schnell wieder dazwischen. Herrlich wie es den Schülern gelingt, diesen Dominoeffekt von Bewegungsimpulsen in einem sehr amüsanten Formationsspiel umzusetzen. Tolle Interaktionen! Die Professorin ist dabei ganz und gar in ihrem Thema versunken und lässt sich auch von gähnenden oder am Handy spielenden Studenten nicht irritieren. Herrlich, ihr konzentriertes Spiel mit differenzierter Mimik und Körpersprache, die feine Beobachtung erkennen lässt.

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