Gymnasium Dreikönigschule Dresden

Mitten in der Dresdner Neustadt - mitten im Leben

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„Die Fremden Leute Allhier, und die Thor-Zeddul betr[effend]“
(Signatur der Urkunde: Stadtarchiv Dresden 2.1.3 C.VI.6)

Die original verfasste Akte, mit dem Titel: „Die Fremden Leute Allhier, und die Thor-Zeddul betr[effend]“, befindet sich im Stadtarchiv Dresden. Sie wurde in der altdeutschen Sprache und Schrift verfasst.

Zwischen 1643 und 1658 hatten der Bürgermeister und der Rat der Stadt Dresden beschlossen, dass Fremde nicht unerlaubt in die Stadt einreisen dürfen. Dafür wurde ein Mandat erlassen, welches sich an die damaligen Gastwirte und Torwächter richtete. Die Gastwirte wurden darin aufgefordert, jegliche Einreisende zu dokumentieren und zu protokollieren. Dies musste alles der Stadt Dresden mitgeteilt werden. Sollten sie dies missachten, wurde ihnen eine Geldstrafe angedroht.

Damit wollte der Stadtrat sichergehen, dass man wusste, wer sich als Fremder in der Stadt Dresden aufhielt. Über die Gastwirte wurde so ein Kontrollsystem aufgebaut, das es der Stadt ermöglichte, den Zugang zu Stadt abzusichern. Dies machten sie aufgrund der häufigen Klagen über Fremde, wie zum Beispiel arme Bettler oder auch Verbrecher. Es diente auch zur Abwehr von Krankheiten, die Fremde in die Stadt mitbrachten. Es war für die damalige Zeit wichtig, die Stadt ordentlich und sauber und frei von Krankheiten zu halten, weswegen viele, nicht „brauchbare“ Menschen von der Stadt ferngehalten wurden.

Maja, Linus, Robin, Jonas, Lennart

Urkunde Torzettel

 

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